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Schwedische Seefahrtsbehörden warnen vor weitverbreiteten GPS- und AIS-Störungen in der Ostsee

Im Juni und Juli 2025 meldeten schwedische Seefahrtsbehörden eine erhebliche Eskalation elektronischer Störungen, die Satellitennavigations- und maritime Positionierungssysteme in der gesamten Ostsee beeinträchtigten. Am 2. Juli bestätigte die Navigationswarnung 026/25 beobachtete Störungen von GNSS-, AIS-, Radar- und differenziellen GPS-Systemen in mehreren maritimen Gebieten der Ostsee, einschließlich des Finnischen und des Rigaischen Meerbusens. Am 10. Juli warnte die schwedische Seefahrtsverwaltung, dass sich die Störungen erheblich verstärkt hätten und sich über die zuvor betroffenen Ostseegewässer hinaus bis zur Westküste Schwedens erstreckten. Martin Mansnerus, der Leiter des Lotsenbereichs der Verwaltung in Kalmar, warnte, dass unzuverlässige Positionierungs- und Schiffsidentifikationssysteme das Risiko schwerer Seeunfälle erhöhen könnten. Seeleute wurden aufgefordert, Vorsicht walten zu lassen und alternative Navigationsmöglichkeiten bereitzuhalten. Schwedische Behörden brachten das breitere Störungsmuster mit elektronischen Kriegsführungsaktivitäten aus Russland, insbesondere aus Kaliningrad, in Verbindung, obwohl die genauen Sender, die für diese Störungen verantwortlich waren, nicht identifiziert wurden.

Vorkommen
2025-07-02
Veröffentlichung
2025-07-02
Erste Beobachtung
2026-10-20T10:30:42.945Z
Prüfstatus
Nicht bewertet
Länder
SE
Aktualisiert
2026-10-20T10:30:42.945Z

Attribution

Profil kompatibel

Fakten

Keine Fakten

Quellen

  1. Rolle
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    Datum
    2025-07-02T20:05:48Z

    During June and July 2025, Swedish maritime authorities reported a substantial escalation in electronic interference affecting satellite navigation and maritime positioning systems across the Baltic Sea. On 2 July, Navigational Warning 026/25 confirmed observed disruptions to GNSS, AIS, radar and differential GPS systems across multiple Baltic maritime areas, including the gulfs of Finland and Riga. On 10 July, the Swedish Maritime Administration warned that interference had intensified significantly, extending beyond previously affected Baltic waters toward Sweden’s western coast. Martin Mansnerus, the administration’s pilotage area manager in Kalmar, warned that unreliable positioning and vessel identification systems could increase the risk of serious maritime accidents. Mariners were advised to exercise caution and maintain alternative navigation capabilities. Swedish authorities associated the broader interference pattern with electronic warfare activity originating from Russia, particularly Kaliningrad, although the precise transmitters responsible for these disruptions were not identified.