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Russische Versuche zur Sabotage europäischer Eisenbahnnetze, warnt der tschechische Verkehrsminister.
In einem Interview mit der Financial Times erklärte der tschechische Verkehrsminister Martin Kupka, dass Moskau seit Beginn der umfassenden Invasion Russlands in der Ukraine „tausende Versuche“ unternommen habe, die Eisenbahninfrastruktursysteme der EU zu schwächen, indem es in Signal-, Ticket- und Netzleitsysteme eindringe. Der Minister verwies ausdrücklich auf den tschechischen nationalen Eisenbahnbetreiber, sprach von wiederholten Cyberangriffen auf die Netze des Betreibers und warnte vor der Möglichkeit, dass Eingriffe in Zugsignalsysteme zu schweren Unfällen führen könnten. Die Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit (ENISA) hatte zuvor auf „Angriffe gegen Eisenbahnunternehmen mit zunehmender Häufigkeit, vor allem aufgrund der Invasion Russlands in der Ukraine“ hingewiesen. Auch die tschechische Cybersicherheitsbehörde NUKIB meldete eine wachsende Zahl von Angriffen auf den Verkehrs- und Energiesektor. Der Vorfall veranschaulicht eine Taktik hybrider Kriegsführung: Obwohl die Mittel cyberbasiert sind, ist das Ziel physische Infrastruktur, deren Störung Kaskadeneffekte haben kann — Verzögerungen im Güter- und Personenverkehr, die Untergrabung logistischer Unterstützung und Unsicherheit in alliierten Lieferketten.
E/M/R/S-Werte
- EExistenz0/4 · Nicht bewertet
- MAbsicht0/4 · Nicht bewertet
- RVerbindung zu russischem Akteur0/4 · Nicht bewertet
- SVerantwortung des russischen Staates0/4 · Nicht bewertet
Fakten
Keine Fakten
Quellen
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- Rolle
- discovery_lead
- Datum
- 2024-04-04T22:00:00Z
In an interview with the Financial Times, Czech Transport Minister Martin Kupka stated that since the start of Russia’s full-scale invasion of Ukraine, Moscow has made “thousands of attempts” to weaken EU rail-infrastructure systems by hacking into signalling, ticketing and network-control systems. The minister specifically referenced the Czech national rail operator, pointing to repeated cyber-intrusions targeting the operator’s networks and warning of the possibility that interference with train-signalling systems could lead to major accidents. The European Union Agency for Cybersecurity (ENISA) had earlier flagged “attacks against railway companies with an increasing rate, primarily due to Russia’s invasion of Ukraine”. The Czech cybersecurity authority NUKIB also reported a growing number of attacks on transport-and-energy sectors. The incident illustrates a hybrid-warfare tactic: though the means are cyber-based, the target is physical infrastructure whose disruption can have cascading effects—delaying freight and civilian transit, undermining logistics support, and creating uncertainty in allied supply chains.