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Russischer Schattenflotten-Tanker Sun führt verdächtige Manöver nahe des Unterseekabels zwischen Polen und Schweden durch
Am 20. Mai 2025 führte der unter der Flagge von Antigua und Barbuda fahrende Tanker Sun (IMO 9293117), der als Teil der russischen Schattenflotte identifiziert wurde, verdächtige Manöver in der Nähe des Unterseekabels SwePol Link durch, das Polen und Schweden verbindet. Der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz bestätigte, dass das Schiff außerhalb der polnischen Hoheitsgewässer über Infrastruktur des polnischen Stromübertragungsnetzbetreibers PSE operierte. Die polnischen Militärbehörden reagierten mit der Entsendung eines Seeaufklärungsflugzeugs, woraufhin das Schiff das Gebiet verließ und in Richtung eines russischen Hafens fuhr. Die polnische Marine setzte zudem das hydrographische Vermessungsschiff ORP Heweliusz ein, um den Standort zu untersuchen. Premierminister Donald Tusk bezeichnete die Aktivität öffentlich als potenzielle Bedrohung für kritische Unterwasserinfrastruktur. Der SwePol Link mit einer Übertragungskapazität von etwa 600 MW blieb in Betrieb, und es wurden keine physischen Schäden gemeldet. Obwohl die Aktivitäten des Schiffes Bedenken hinsichtlich möglicher Aufklärungs- oder Sabotagevorbereitungen hervorriefen, wurden seine genauen Absichten und eine mögliche russische staatlich gelenkte Operation nicht festgestellt.
Attribution
Profil kompatibel
Fakten
Keine Fakten
Quellen
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- Rolle
- discovery_lead
- Datum
- 2025-05-20T20:38:42Z
On 20 May 2025, the Antigua and Barbuda-flagged tanker Sun (IMO 9293117), identified as part of Russia’s shadow fleet, conducted suspicious manoeuvres near the SwePol Link undersea electricity cable connecting Poland and Sweden. Polish Defence Minister Władysław Kosiniak-Kamysz confirmed that the vessel was operating outside Poland’s territorial waters, above infrastructure belonging to Polish electricity transmission operator PSE. Polish military authorities responded by dispatching a maritime patrol aircraft, prompting the vessel to leave the area and proceed toward a Russian port. The Polish Navy also deployed the hydrographic survey vessel ORP Heweliusz to examine the location. Prime Minister Donald Tusk publicly described the activity as a potential threat to critical underwater infrastructure. The SwePol Link, with a transmission capacity of approximately 600 MW, remained operational, and no physical damage was reported. Although the vessel’s activities raised concerns about possible reconnaissance or sabotage preparations, its precise intentions and any Russian state-directed operation were not established.