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NATO fängt russische An-12-, Su-35- und Su-30-Flugzeuge ab, die nahe den baltischen Staaten ohne normale Einhaltung der Flugsicherheit operierten.
Kampfflugzeuge der NATO wurden alarmiert, um eine russische An-12 und eine Su-35 zu identifizieren und zu eskortieren, die vom russischen Kernland durch internationalen Luftraum nach Kaliningrad flogen. Das litauische Verteidigungsministerium berichtete, dass bei der An-12 der Transponder ausgeschaltet war, obwohl sie Funkkontakt mit der regionalen Flugsicherungszentrale hielt. Die Su-35 hatte keinen Flugplan, ihr Transponder war ausgeschaltet, und sie hielt keinen Funkkontakt. NATO-Flugzeuge fingen außerdem eine russische Su-30 ab, die von Kaliningrad aus und zurück durch internationalen Luftraum flog, erneut mit ausgeschaltetem Transponder, ohne Flugplan und ohne Funkkontakt. Damit ist der Vorfall vom 5 May komplexer als das Abfangen eines einzelnen Flugzeugs, weil mehrere russische Militärflugzeuge und wiederholtes unsicheres Verhalten in der Luftfahrt beteiligt waren. Die Präsenz von Kampfflugzeugen wie der Su-35 und der Su-30 verleiht dem Vorfall einen ausgeprägteren militärischen Charakter als ein reiner Transportflug. Obwohl keine Verletzung souveränen Luftraums gemeldet wurde, schuf die fehlende normale Einhaltung der Luftfahrtregeln ein operatives Risiko und erforderte eine Reaktion der NATO. Die Route zwischen dem russischen Kernland und Kaliningrad ist strategisch sensibel, weil sie nahe an der baltischen Flanke der NATO vorbeiführt. Aus Sicht der hybriden Kriegsführung passt der Vorfall in das Muster wiederholten Drucks auf den Luftraum und der Erprobung von Bereitschaft.
E/M/R/S-Werte
- EExistenz0/4 · Nicht bewertet
- MAbsicht0/4 · Nicht bewertet
- RVerbindung zu russischem Akteur0/4 · Nicht bewertet
- SVerantwortung des russischen Staates0/4 · Nicht bewertet
Fakten
Keine Fakten
Quellen
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- Rolle
- discovery_lead
- Datum
- 2026-05-05T18:09:14Z
NATO fighter aircraft were scrambled to identify and escort one Russian An-12 and one Su-35 flying from mainland Russia to Kaliningrad through international airspace. The Lithuanian Ministry of National Defence reported that the An-12 had its transponder switched off, although it maintained radio communication with the regional air traffic control centre. The Su-35 had no flight plan, its transponder was switched off, and it was not maintaining radio communication. NATO aircraft also intercepted one Russian Su-30 flying from Kaliningrad and back through international airspace, again with the transponder off, no flight plan, and no radio communication. This makes the 5 May incident more complex than a single-aircraft interception because it involved multiple Russian military aircraft and repeated unsafe aviation behaviour. The presence of combat aircraft such as the Su-35 and Su-30 gives the incident a sharper military character than a transport-only flight. Although no sovereign airspace violation was reported, the lack of normal aviation compliance created operational risk and required NATO response. The route between mainland Russia and Kaliningrad is strategically sensitive because it passes close to NATO’s Baltic flank. From a hybrid-warfare perspective, the incident fits the pattern of repeated airspace pressure and readiness testing.