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Brandstiftung in einem Baustofflager in Radom

In der Nacht vom 29. auf den 30. Mai 2024 setzte derselbe kolumbianische Operateur ein Baustofflager in der Warszawska-Straße in Radom in Brand. Informationen der Feuerwehr verorten den Ausbruch gegen 01:45 Uhr und bestätigen, dass es sich um ein gewöhnliches kommerzielles Baustofflager handelte und nicht um die später von russischsprachigen Kanälen beschriebene Logistikeinrichtung mit NATO- oder Ukraine-Bezug. Ermittler stellten später fest, dass der Täter das Lager an mehreren Stellen entzündete, den sich entwickelnden Brand aufzeichnete und das Material an eine mit russischen Spezialdiensten verbundene Person übermittelte. Eurojust erklärt, dass Aufnahmen beider polnischer Brandstiftungen anschließend von russischsprachigen Online-Medien verbreitet und fälschlich als erfolgreiche Angriffe auf NATO-Militärinfrastruktur dargestellt wurden, wodurch die physische Sabotage mit einer nachfolgenden Informationsoperation verbunden wurde. Polnische Staatsanwälte haben den Täter beschuldigt, für einen ausländischen Nachrichtendienst gehandelt und terroristische Straftaten begangen zu haben; die Ermittlungen gegen seine Auftraggeber dauern an.

Vorkommen
2024-05-30
Veröffentlichung
2024-05-30T09:46:22Z
Erste Beobachtung
2026-10-01T16:30:36.313Z
Prüfstatus
Nicht bewertet
Länder
PL
Aktualisiert
2026-10-02T16:30:09.889Z

E/M/R/S-Werte

  • EExistenz0/4 · Nicht bewertet
  • MAbsicht0/4 · Nicht bewertet
  • RVerbindung zu russischem Akteur0/4 · Nicht bewertet
  • SVerantwortung des russischen Staates0/4 · Nicht bewertet

Fakten

Keine Fakten

Quellen

  1. Rolle
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    Datum
    2024-05-30T09:46:22Z

    During the night of 29–30 May 2024, the same Colombian operative set fire to a construction-material depot on Warszawska Street in Radom. Fire-service information places the outbreak at approximately 01:45 and confirms that it was an ordinary commercial building-material depot rather than the NATO or Ukraine-related logistics facility later described by Russian-language channels. Investigators later determined that the perpetrator ignited the depot in several places, recorded the developing fire and transmitted footage to a person connected to Russian special services. Eurojust states that recordings of both Polish arsons were subsequently circulated by Russian-language online media and falsely portrayed as successful attacks against NATO military infrastructure, linking the physical sabotage to a subsequent information operation. Polish prosecutors have charged the perpetrator with acting for foreign intelligence and committing terrorist-type offences; the investigation into his principals remains ongoing.