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Russische Gerbera-Drohne dringt von Belarus nach Litauen ein und stürzt nahe der Grenze ab

Am 10. Juli 2025 drang eine Drohne aus Belarus in den litauischen Luftraum ein und stürzte etwa einen Kilometer innerhalb des litauischen Territoriums ab. Erste Berichte beschrieben sie unterschiedlich als nicht identifiziertes Luftfahrzeug, selbstgebaute Drohne oder mögliches Luftfahrzeug vom Typ Shahed. Verteidigungsministerin Dovilė Šakalienė bestätigte anschließend, dass es sich um eine russische Gerbera-Drohne handelte. Gerberas werden häufig als Köder eingesetzt, um die Erkennung und Abfangung durch die Luftverteidigung zu erschweren, obwohl einige Varianten Sprengstoff tragen können. Nach der späteren Klarstellung von LRT wurden keine NATO-Kampfjets zum Abfangen dieser Drohne aufsteigen gelassen, die von selbst abstürzte. LRT Am 16. Juli bestellte Litauen den Geschäftsträger von Belarus ein und übergab einen diplomatischen Protest wegen des unerlaubten Eindringens. Das Außenministerium forderte eine Erklärung und Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Vorfälle. urm.lt Während der Zweck der Drohne zunächst unklar war, stellte Litauens Nationale Bedrohungsbewertung 2026 später fest, dass die russischen Gerbera-Drohnen, die am 10. und 28. Juli 2025 abstürzten, versehentlich in den litauischen Luftraum eingedrungen waren. Dieser Vorfall sollte daher als offiziell identifizierter Eindringling einer russischen Drohne und nicht als bestätigter vorsätzlicher Angriff gegen Litauen erfasst werden. Er ist getrennt vom Vorfall vom 28. Juli mit einer Drohne, die eine Sprengladung trug, und diese Nutzlast darf nicht dem Absturz vom 10. Juli zugeschrieben werden.

Vorkommen
2025-07-10
Veröffentlichung
2025-07-10T07:53:52Z
Erste Beobachtung
2026-10-01T16:30:36.313Z
Prüfstatus
Nicht bewertet
Länder
LT
Aktualisiert
2026-10-02T16:30:09.889Z

E/M/R/S-Werte

  • EExistenz0/4 · Nicht bewertet
  • MAbsicht0/4 · Nicht bewertet
  • RVerbindung zu russischem Akteur0/4 · Nicht bewertet
  • SVerantwortung des russischen Staates0/4 · Nicht bewertet

Fakten

Keine Fakten

Quellen

  1. Rolle
    discovery_lead
    Datum
    2025-07-10T07:53:52Z

    On 10 July 2025, a drone entered Lithuanian airspace from Belarus and crashed approximately one kilometre inside Lithuanian territory. Initial reports variously described it as an unidentified aircraft, a homemade drone or a possible Shahed-type aircraft. Defence Minister Dovilė Šakalienė subsequently confirmed that it was a Russian Gerbera drone. Gerberas are commonly used as decoys to complicate air-defence detection and interception, although some variants can carry explosives. According to LRT’s subsequent clarification, NATO fighter jets were not scrambled to intercept this drone, which crashed on its own. LRT On 16 July, Lithuania summoned Belarus’s chargé d’affaires and delivered a diplomatic protest over the unauthorised entry. The Foreign Ministry demanded an explanation and measures to prevent further incidents. urm.lt While the drone’s purpose was initially uncertain, Lithuania’s 2026 National Threat Assessment subsequently stated that the Russian Gerbera drones which crashed on 10 and 28 July 2025 had entered Lithuanian airspace accidentally. This incident should therefore be recorded as an officially identified Russian drone incursion, not a confirmed deliberate attack against Lithuania. It is separate from the 28 July incident involving a drone carrying an explosive charge, and that payload must not be attributed to the 10 July crash.