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Dänisches Patrouillenboot fotografiert russische SS-750 mit Mini-U-Boot-Ausrüstung östlich von Bornholm, vier Tage vor den Explosionen.
Am 22. September 2022 machte ein dänisches Patrouillenboot etwa 26 Fotos des russischen Marinefahrzeugs SS-750 (von dem bekannt ist, dass es ein Mini-U-Boot der Priz-Klasse einsetzen kann), das östlich von Bornholm operierte, wenige Tage vor den großen Unterwasserexplosionen an den Nord-Stream-Pipelines. Das dänische Verteidigungskommando bestätigte die Existenz der Bilder und bezeichnete sie als „nachrichtendienstliches Material“, obwohl nicht alle Details öffentlich freigegeben wurden. Analysten verwiesen auf die Fähigkeiten der SS-750 — Heben, Aussetzen, Bergen — als vereinbar mit einer möglichen Platzierung von Unterwassergeräten. Zwar stellt die bloße Anwesenheit des Schiffs keinen Beweis für Sabotage dar, doch belegte die Dokumentation eine starke Präsenz eines russischen, unterwasserfähigen Fahrzeugs in der dänischen Seezone zu einem kritischen Zeitpunkt. Das Muster fügte sich in ein breiteres „Geisterschiff“-Programm zur Kartierung von Meeresbodeninfrastruktur in Nordeuropa ein, in das Dänemarks Offshore-Windparks und Kabelkorridore eingebettet sind. Dänische Behörden nutzten diesen Fall, um NATO und regionale Partner zu unterrichten und die Überwachung von Meeresboden- und AWZ-Räumen zu verfeinern. Er schärfte das Bewusstsein für Aufklärung vor Sabotageakten als Bestandteil hybrider Kriegsführung und nicht als direkten Angriff. Obwohl diesem Ereignis kein direkter Sabotageakt zugeschrieben wurde, signalisierte es Russlands Präsenz im dänischen maritimen Sicherheitsraum und trug dazu bei, Dänemarks Haltung hin zu einer proaktiven Überwachung der Unterwasserinfrastruktur zu verschieben.
E/M/R/S-Werte
- EExistenz0/4 · Nicht bewertet
- MAbsicht0/4 · Nicht bewertet
- RVerbindung zu russischem Akteur0/4 · Nicht bewertet
- SVerantwortung des russischen Staates0/4 · Nicht bewertet
Fakten
Keine Fakten
Quellen
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- Rolle
- discovery_lead
- Datum
- 2022-09-21T22:00:00Z
On 22 September 2022 a Danish patrol boat captured about 26 photographs of the Russian Navy vessel SS-750 (known to be capable of deploying a Priz-class mini-submersible) operating east of Bornholm, days before the major underwater explosions of the Nord Stream pipelines. The Danish Defence Command confirmed existence of the images, describing them as “intelligence material” though not all details publicly released. Analysts pointed to the SS-750’s capabilities—lifting, deployment, recovery—as consistent with potential placement of underwater devices. While the vessel’s presence alone doesn’t constitute proof of sabotage, the documentation established a strong presence of Russia’s underwater-capable craft in the Danish maritime zone at a critical time. The pattern tied into a broader “ghost ship” programme mapping seabed infrastructure across northern Europe, in which Denmark’s offshore wind farms and cable corridors are embedded. Danish authorities used this case to brief NATO and regional partners and to refine surveillance of seabed and EEZ spaces. It elevated awareness of pre-sabotage reconnaissance as a component of hybrid warfare rather than direct attack. Though no direct act of sabotage was attributed to this event, it signalled Russia’s footprint in Danish maritime security space and helped shift Denmark’s posture toward proactive undersea infrastructure monitoring.