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C-Lion1-Unterwasserkommunikationskabel zwischen Finnland und Deutschland durchtrennt

Am 18. November 2024 wurde das C-Lion1-Unterwasserkommunikationskabel, das Finnland und Deutschland verbindet, in der Ostsee durchtrennt, was zu einer vollständigen Unterbrechung der über die Verbindung übertragenen Dienste führte. Der finnische Telekommunikationsbetreiber Cinia stellte den Ausfall um 04:04 Uhr finnischer Zeit fest und identifizierte anschließend den beschädigten Abschnitt innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone Schwedens, östlich der Südspitze von Öland. Das 1.173 Kilometer lange Kabel, das seit 2016 in Betrieb ist, bot eine direkte Telekommunikationsverbindung zwischen Finnland und Mitteleuropa und war damit ein wichtiger Bestandteil der regionalen Kommunikationsinfrastruktur. Der Schaden trat weniger als 24 Stunden nach der Durchtrennung des BCS East-West Interlink-Kabels zwischen Litauen und Schweden auf, was Bedenken hinsichtlich möglicher koordinierter Angriffe auf die Unterwasserinfrastruktur der Ostsee hervorrief. Die Ermittler konzentrierten sich auf den Massengutfrachter Yi Peng 3 unter chinesischer Flagge, der am 15. November den russischen Hafen Ust-Luga verlassen hatte und etwa zu den Zeitpunkten der Ausfälle in der Nähe beider beschädigter Kabelstellen vorbeifuhr.

Vorkommen
2024-11-18
Veröffentlichung
2024-11-18
Erste Beobachtung
2026-10-19T10:30:14.707Z
Prüfstatus
Nicht bewertet
Länder
DE, FI
Aktualisiert
2026-10-19T10:30:14.707Z

Attribution

Profil kompatibel

Fakten

Keine Fakten

Quellen

  1. Rolle
    discovery_lead
    Datum
    2024-11-17T23:07:20Z

    On 18 November 2024, the C-Lion1 submarine telecommunications cable connecting Finland and Germany was severed in the Baltic Sea, causing a complete interruption of services transmitted through the connection. Finnish telecommunications operator Cinia detected the failure at 04:04 Finnish time and subsequently identified the damaged section within Sweden’s Exclusive Economic Zone, east of the southern tip of Öland. The 1,173-kilometre cable, operational since 2016, provided a direct telecommunications connection between Finland and Central Europe, making it an important component of regional communications infrastructure. The damage occurred less than 24 hours after the BCS East-West Interlink cable between Lithuania and Sweden had been severed, prompting concerns about possible coordinated attacks against Baltic underwater infrastructure. Investigators focused on the Chinese-flagged bulk carrier Yi Peng 3, which had departed Russia’s port of Ust-Luga on 15 November and passed near both damaged cable locations around the times of the failures.