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Spreng- und Brandsätze beschädigen Hochspannungsleitungen in Brandenburg, Deutschland.
Am 1. September 2026 untersuchten deutsche Polizei und Rettungsdienste einen Sabotageangriff auf Hochspannungsinfrastruktur am Umspannwerk Turnow-Preilack in Brandenburg, nahe dem Kraftwerk Jänschwalde. Die Behörden wurden gegen 08:00 Uhr alarmiert, nachdem mutmaßliche Schäden an mit dem Umspannwerk verbundenen Freileitungen gemeldet worden waren. Brandenburgs Innenminister Jan Redmann sagte, Raketen mit leitfähigem Material seien in Höchstspannungsleitungen geschossen worden und hätten zwei Kurzschlüsse verursacht. Polizei und Kampfmittelräumexperten fanden am Ort mehrere improvisierte Spreng- und Brandsätze; die Zahl der Vorrichtungen erreichte Berichten zufolge einen zweistelligen Bereich. Das Umspannwerk Turnow-Preilack ist ein kritischer Knotenpunkt, der das Kraftwerk Jänschwalde mit dem Übertragungsnetz von 50Hertz verbindet, wodurch der Standort Teil der strategischen Strominfrastruktur Deutschlands ist. Es kam zu einem kurzen Stromausfall, und ein Block des Kraftwerks Jänschwalde schaltete sich spontan ab, doch die allgemeine Stromversorgung wurde nicht unterbrochen und die Stromleitungen waren später wieder in Betrieb. Deutsche Behörden behandelten den Fall als Sabotage und verbanden ihn mit weitergehenden Sorgen über Bedrohungen kritischer Infrastruktur. Redmann schloss eine ausländische Beteiligung nicht aus, schloss aber auch inländische extremistische Akteure nicht aus, darunter linke Aktivisten, die zuvor mit Angriffen auf Energieinfrastruktur in Verbindung gebracht wurden. Daher sollte dies als „dem Muster entsprechend“ und nicht als „offiziell zugeschrieben“ erfasst werden: Der Vorfall passt zum breiteren Muster hybrider Bedrohungen gegen europäische kritische Infrastruktur, wurde in der verfügbaren Berichterstattung jedoch nicht offiziell Russland zugeschrieben.
E/M/R/S-Werte
- EExistenz0/4 · Nicht bewertet
- MAbsicht0/4 · Nicht bewertet
- RVerbindung zu russischem Akteur0/4 · Nicht bewertet
- SVerantwortung des russischen Staates0/4 · Nicht bewertet
Fakten
Keine Fakten
Quellen
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- Rolle
- discovery_lead
- Datum
- 2026-09-01T10:03:59Z
On 1 September 2026, German police and emergency services investigated a sabotage attack against high-voltage power infrastructure at the Turnow-Preilack substation in Brandenburg, near the Jänschwalde power plant. Authorities were alerted at around 08:00 after suspected damage was reported on overhead power lines connected to the substation. Brandenburg Interior Minister Jan Redmann said rockets carrying conductive material had been fired into extra-high-voltage lines, causing two short circuits. Police and bomb-disposal specialists found multiple improvised explosive and incendiary devices at the site, with the number of devices reportedly reaching double digits. The Turnow-Preilack substation is a critical node linking the Jänschwalde power plant to the 50Hertz transmission grid, making the site part of Germany’s strategic electricity infrastructure. A brief power cut occurred, and one unit at the Jänschwalde power plant shut down spontaneously, but the general electricity supply was not disrupted and power lines were later back in operation. German officials treated the case as sabotage and linked it to wider concerns about threats to critical infrastructure. Redmann did not rule out foreign involvement, but he also did not exclude domestic extremist actors, including left-wing activists previously associated with attacks on power infrastructure. Therefore, this should be recorded as “Fitting the pattern”, not “Officially attributed”: the incident fits the broader pattern of hybrid threats against European critical infrastructure, but it was not officially attributed to Russia in the available reporting.