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Besatzung eines russischen Schiffes feuerte Signalraketen auf deutschen Hubschrauber zu.
Ende November 2024 feuerte die Besatzung eines russischen Schiffs während eines Aufklärungseinsatzes in der Ostsee nahe Bornholm rote Signalraketen in Richtung eines Hubschraubers der Deutschen Marine. Deutsche Berichte besagten, der Hubschrauber sei von einer deutschen Fregatte gestartet, die russische Schiffe auf ihrem Weg durch die Ostsee überwachte oder begleitete. NDR/Tagesschau berichteten, bei dem russischen Schiff habe es sich wahrscheinlich um einen Tanker gehandelt, der in Richtung Mittelmeer und zum russischen Marinestützpunkt in Tartus, Syrien, unterwegs gewesen sei, während andere Berichte sagten, es sei von einer russischen Korvette begleitet worden. Der deutsche Hubschrauber näherte sich dem russischen Schiff, um es genauer zu inspizieren, woraufhin die russische Besatzung Signalmunition abfeuerte, statt routinemäßig per Funk zu kommunizieren. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock erwähnte den Vorfall bei einem NATO-Treffen in Brüssel, als sie über zunehmende mit Russland verbundene hybride Bedrohungen in der Ostsee sprach, darunter Schäden an Unterseekabeln, GPS-Störungen und verdächtige Aktivitäten von Schiffen, die Sanktionen umgehen. Verteidigungsminister Boris Pistorius sagte später, niemand sei verletzt oder gefährdet worden, beschrieb ein solches Verhalten aber als an Provokationen im Stil des Kalten Krieges erinnernd. Von Euronews und NDR zitierte deutsche Sicherheitsquellen schätzten ein, dass der Vorfall eher eine Überreaktion eines einzelnen Besatzungsmitglieds gewesen sein könnte als eine zentral geplante russische Eskalation, und die russische Besatzung entschuldigte sich Berichten zufolge anschließend per Funk.
E/M/R/S-Werte
- EExistenz0/4 · Nicht bewertet
- MAbsicht0/4 · Nicht bewertet
- RVerbindung zu russischem Akteur0/4 · Nicht bewertet
- SVerantwortung des russischen Staates0/4 · Nicht bewertet
Fakten
Keine Fakten
Quellen
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- Rolle
- discovery_lead
- Datum
- 2024-12-04T12:02:23Z
In late November 2024, the crew of a Russian vessel fired red signal flares toward a German Navy helicopter during a reconnaissance mission in the Baltic Sea near Bornholm. German reporting said the helicopter had launched from a German frigate that was monitoring or escorting Russian vessels moving through the Baltic. NDR/Tagesschau reported that the Russian vessel was likely a tanker travelling toward the Mediterranean and Russia’s naval base in Tartus, Syria, while other reporting said it was accompanied by a Russian corvette. The German helicopter approached the Russian vessel to inspect it more closely, after which the Russian crew fired signal ammunition rather than communicating routinely by radio. German Foreign Minister Annalena Baerbock referred to the episode at a NATO meeting in Brussels while discussing increased Russian-linked hybrid threats in the Baltic Sea, including damage to undersea cables, GPS disruption and suspicious activity by vessels bypassing sanctions. Defence Minister Boris Pistorius later said no one was injured or endangered, but described such behaviour as reminiscent of Cold War-style provocation. German security sources cited by Euronews and NDR assessed that the incident may have been an overreaction by an individual crew member rather than a centrally planned Russian escalation, and the Russian crew reportedly apologised by radio afterwards.