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Litauische Behörden vereiteln einen mit Russland verbundenen Plan mit vorbereiteten Morden.
Litauische Strafverfolgungsbehörden gaben bekannt, dass sie nach einer groß angelegten internationalen Ermittlung unter Beteiligung inländischer und ausländischer Partner geplante Morde und Terroranschläge verhindert hätten. Der Fall nahm Anfang 2025 seinen Ausgang, nachdem ein in Litauen lebender russischer Staatsbürger gemeldet hatte, in seinem Auto ein Ortungsgerät entdeckt zu haben, was eine umfassendere Spionageabwehr-Ermittlung auslöste. Ermittler deckten ein komplexes transnationales Netzwerk auf, das mit Überwachung, Rekrutierung, Finanzierung und der Vorbereitung gewaltsamer Handlungen befasst war, darunter die geplante Tötung von mindestens zwei Personen. Die identifizierten Ziele wurden Berichten zufolge wegen ihrer politischen Ansichten und Aktivitäten ausgewählt, was auf eine politisch motivierte Dimension der Operation hinweist. Die Behörden stellten fest, dass mehrere ausländische Staatsangehörige, darunter Personen aus Russland und anderen Ländern, an der Sammlung von Informationen über die Opfer mithilfe technischer Überwachungsmethoden beteiligt waren. Die Untersuchung ergab außerdem, dass die Verdächtigen weitere terroristische Aktionen planten, darunter die Sammlung von Informationen über militärische Infrastruktur und die Beteiligung an Versuchen, Ausrüstung zu beschädigen, die zur Unterstützung der Ukraine bestimmt war. Die operative Koordinierung umfasste Elemente der organisierten Kriminalität, die logistische Unterstützung wie Zugangswege, Beschaffung von Ausrüstung und Fluchtplanung bereitstellten. Im März 2025 wurden wichtige Verdächtige in Vilnius festgenommen, gefolgt von weiteren Festnahmen während einer koordinierten internationalen Polizeioperation Anfang 2026 in mehreren Ländern. Insgesamt wurden 13 Personen identifiziert, mit mehreren Festnahmen und europäischen Haftbefehlen gegen im Ausland befindliche Verdächtige. Ermittler stellten direkte Verbindungen zwischen den Tätern und Koordinatoren fest, die im Interesse des russischen Militärgeheimdienstes (GRU) handelten. Obwohl letztlich keine Angriffe ausgeführt wurden, zeigte die Operation ein fortgeschrittenes Vorbereitungsstadium mit Überwachung, Rekrutierung und operativer Planung. Der Fall veranschaulicht, wie hybride Kriegsführung zunehmend verdeckte Netzwerke umfasst, die Aufklärung betreiben und gewaltsame Handlungen in EU/NATO-Staaten vorbereiten.
E/M/R/S-Werte
- EExistenz0/4 · Nicht bewertet
- MAbsicht0/4 · Nicht bewertet
- RVerbindung zu russischem Akteur0/4 · Nicht bewertet
- SVerantwortung des russischen Staates0/4 · Nicht bewertet
Fakten
Keine Fakten
Quellen
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- Rolle
- discovery_lead
- Datum
- 2026-04-27T08:34:14Z
Lithuanian law-enforcement authorities announced that they had prevented planned murders and terrorist attacks following a large-scale international investigation involving domestic and foreign partners. The case originated in early 2025 after a Russian citizen living in Lithuania reported discovering a tracking device placed in his car, which triggered a broader counter-intelligence investigation. Investigators uncovered a complex transnational network engaged in surveillance, recruitment, financing and preparation for violent acts, including the planned killing of at least two individuals. The identified targets were reportedly selected due to their political views and activities, indicating a politically motivated dimension to the operation. Authorities established that multiple foreign nationals — including individuals from Russia and other countries — were involved in collecting intelligence on the victims using technical surveillance methods. The investigation also revealed that suspects planned additional terrorist actions, including gathering information on military infrastructure and involvement in attempts to damage equipment intended for support to Ukraine. Operational coordination involved organized criminal elements, which provided logistical support such as access routes, equipment acquisition and escape planning. In March 2025 key suspects were arrested in Vilnius, followed by further detentions during a coordinated international police operation in early 2026 across several countries. In total, 13 individuals were identified, with multiple arrests and European arrest warrants issued for suspects located abroad. Investigators established direct links between the perpetrators and coordinators acting in the interests of Russian military intelligence (GRU). Although no attacks were ultimately carried out, the operation demonstrated an advanced stage of preparation involving surveillance, recruitment and operational planning. The case illustrates how hybrid warfare increasingly involves covert networks conducting reconnaissance and preparing violent acts within EU/NATO states.