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DDoS-Kampagne prorussischer Hacktivisten trifft österreichische Regierungs- und Infrastruktur-Websites.
Ende September 2024 berichtete das Cybersicherheitsunternehmen Radware, dass mehr als 40 österreichische Organisationen - darunter Regierungsportale, Flughäfen, Finanzdienstleister und sogar eine Börse - Ziel einer Distributed-Denial-of-Service-Kampagne (DDoS) waren, zu der sich die Hacktivistengruppen NoName057(16) und OverFlame bekannten, die beide an prorussischen Narrativen ausgerichtet sind. Die Angreifer erklärten ihre Motive öffentlich in Telegram-Kanälen und gaben an, die Kampagne habe begonnen, als Österreich auf seine Nationalratswahl am 29. September zuging. Websites etablierter österreichischer Parteien (der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ)) meldeten Ausfälle und vermerkten zeitweise, die Seite sei „wegen Angriffen vorübergehend nicht verfügbar“. Obwohl öffentlich keine langfristigen Systemschäden gemeldet wurden, störte die Kampagne den Zugang, verursachte Verzögerungen und löste Besorgnis über die Widerstandsfähigkeit kritischer Online-Infrastruktur aus. Betroffen waren Österreichs Hauptstadt und nationale Infrastruktur (statt Grenzregionen), was zeigt, dass auch Staaten, die nicht an der Front eines konventionellen kinetischen Krieges stehen, Ziele hybrider Operationen sind. Die Dynamik veranschaulicht, wie nicht-kinetischer digitaler Zwang in breitere Muster hybrider Kriegsführung passt: Denial-of-Service-Angriffe, die auf Wahlen abgestimmt sind, werden genutzt, um Unsicherheit zu schaffen, Kosten zu erhöhen und das innenpolitische Umfeld zu beeinflussen.
E/M/R/S-Werte
- EExistenz0/4 · Nicht bewertet
- MAbsicht0/4 · Nicht bewertet
- RVerbindung zu russischem Akteur0/4 · Nicht bewertet
- SVerantwortung des russischen Staates0/4 · Nicht bewertet
Fakten
Keine Fakten
Quellen
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- Rolle
- discovery_lead
- Datum
- 2024-09-23T22:00:00Z
In late September 2024, cyber-security firm Radware reported that over 40 Austrian organisations—covering government portals, airports, financial service providers and even a stock exchange—were targeted by a distributed-denial-of-service (DDoS) campaign claimed by the hacktivist groups NoName057(16) and OverFlame, both aligned with pro-Russia narratives. Attackers publicly declared their motives in Telegram channels, stating the campaign started as Austria approached its national election on 29 September. Websites of mainstream Austrian political parties (the Austrian People’s Party (ÖVP) and Social Democratic Party (SPÖ)) reported outage statuses, at one point noting the site was “temporarily unavailable due to attacks.” Although no long-term system damage was publicly reported, the campaign disrupted access, caused delays and generated alarm about the resilience of critical online infrastructure. Austria’s capital and national infrastructure (rather than border zones), demonstrating that even states not front-line in conventional kinetic war are targets of hybrid operations. The dynamics illustrate how non-kinetic, digital coercion aligns with broader hybrid-warfare patterns: using denial-of-service attacks timed with elections to create uncertainty, raise cost and influence domestic environments.