Lyce · Hybrid Watch

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Pro-Kreml-Hacker nehmen mehrere griechische Institutionen ins Visier, darunter öffentliche Verkehrs- und Infrastrukturnetze.

Die Hackergruppe NoName057(16), die weithin als pro-russisch gilt, startete Distributed-Denial-of-Service-Angriffe (DDoS), die den Zugriff auf Websites öffentlicher Dienste und Verkehrsinfrastruktur in Griechenland überlasteten. Die Ziele beschränkten sich nicht auf Regierungsministerien, sondern erstreckten sich auch auf Verkehrsknotenpunkte und Bankinstitute, was auf eine Absicht jenseits bloßer Spionage hindeutet, nämlich die Störung kritischer Infrastruktur. Geografisch traf der Angriff mehrere Knoten innerhalb des griechischen institutionellen Netzwerks und nicht eine Grenzzone oder maritime Region. Die Dynamik deutet auf eine Verlagerung russlandnaher Akteure hin, die digitalen Grundlagen der Infrastruktur in NATO/EU-Staaten anzugreifen: Durch das Ausschalten zentraler Portale und Dienste verursachen sie Kosten und Unsicherheit, während sie unterhalb traditioneller Schwellen eines Schlachtfelds bleiben. Die Einbeziehung von Verkehrsknotenpunkten (Metro, Flughafen), Schiffsregister und Bankzielen weist auf eine Logik hybrider Kriegsführung hin, die auf die Schwächung von Resilienz statt auf einen direkten physischen Angriff abzielt. Die Zuschreibung wird als „pro-Kreml-Hacker“ beschrieben, und die Liste der betroffenen Institutionen unterstreicht, wie Griechenland, ein geostrategischer Mittelmeerpartner, diesen Angriffsformen ausgesetzt wird.

Vorkommen
2024-03-24
Veröffentlichung
2024-03-23T23:00:00Z
Erste Beobachtung
2026-09-24T06:09:10.079Z
Prüfstatus
Nicht bewertet
Länder
GR
Aktualisiert
2026-09-27T23:56:59.668Z

E/M/R/S-Werte

  • EExistenz0/4 · Nicht bewertet
  • MAbsicht0/4 · Nicht bewertet
  • RVerbindung zu russischem Akteur0/4 · Nicht bewertet
  • SVerantwortung des russischen Staates0/4 · Nicht bewertet

Fakten

Keine Fakten

Quellen

  1. Rolle
    discovery_lead
    Datum
    2024-03-23T23:00:00Z

    The hacker group known as NoName057(16), widely recognised as pro-Russian, launched distributed-denial-of-service (DDoS) attacks that overwhelmed access to public-services and transport-infrastructure websites in Greece. The targets were not limited to government ministries but extended into transport hubs and banking institutions, suggesting an intent beyond mere espionage to disruption of critical infrastructure. Geographically the attack struck across multiple nodes within the Greek institutional network rather than a border zone or maritime region. The dynamics indicate a shift by Russian-linked actors toward striking the digital underpinnings of infrastructure in NATO/EU states: by disabling key portals and services they impose cost and uncertainty while staying below traditional battlefield thresholds. The inclusion of transport hubs (metro, airport), shipping-registry, and banking targets points to a hybrid-warfare logic of degrading resilience rather than outright physical attack. The attribution is described as “pro-Kremlin hackers” and the list of affected institutions underscores how Greece, a geostrategic Mediterranean partner, is being exposed to these forms of attack.