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Russischer Satellit Luch-2 bei Intelsat 10-02 und Thor 6 neu positioniert

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Am 18. September 2024 schloss der russische Aufklärungssatellit Luch-2 ein orbitales Manöver ab, das ihn zwischen den Kommunikationssatelliten Thor 6 und Intelsat 10-02 bei etwa 0,92°W Länge positionierte. Die Verlegung begann am 16. September und folgte auf etwa zweieinhalb Monate Aktivität nahe Thor 7. Kommerzielle Bahnverfolgungsbeobachtungen bestätigten, dass Luch-2 anschließend die Nähe zu Intelsat 10-02 beibehielt, der kommerzielle Satellitenkommunikationsdienste bereitstellt, einschließlich Kapazitäten im Zusammenhang mit der Unterstützung der Ukraine. Im Januar 2025 ergaben orbitale Bahnverfolgungsbewertungen, dass sich der Abstand zwischen Luch-2 und Intelsat 10-02 erheblich verringert hatte, wobei einige Schätzungen die Raumfahrzeuge weniger als einen Kilometer voneinander entfernt einordneten. Die anhaltende Nähe war mit vermuteter russischer elektronischer Aufklärung vereinbar, tatsächliche Kommunikationsabfangung oder -störung wurde jedoch nicht bestätigt.

Vorkommen
Veröffentlichung
Erste Beobachtung
Prüfstatus
Nicht bewertet
Länder
Luxemburg, Vereinigte Staaten
Aktualisiert

Attribution

Offiziell

Fakten

Keine Fakten

Quellen

  1. Rolle
    Recherchehinweis
    Veröffentlichung

    On 18 September 2024, Russia’s Luch-2 reconnaissance satellite completed an orbital manoeuvre that positioned it between the Thor 6 and Intelsat 10-02 communications satellites near 0.92°W longitude. The relocation began on 16 September and followed approximately two and a half months of activity near Thor 7. Commercial tracking observations confirmed that Luch-2 subsequently maintained proximity to Intelsat 10-02, which provides commercial satellite communications services, including capacity associated with support for Ukraine. During January 2025, orbital tracking assessments indicated that the separation between Luch-2 and Intelsat 10-02 had narrowed considerably, with some estimates placing the spacecraft less than one kilometre apart. The prolonged proximity was consistent with suspected Russian electronic reconnaissance, but actual communications interception or interference was not confirmed.